

Zwischen Tradition und Innovation
Studio Duktus wurde 2018 von Johanna Barthen und Thomas Buser gegründet. Johanna Barthen arbeitete zuvor in Architekturbüros in Berlin und Basel. Studio Duktus versteht Architektur als Balance zwischen Tradition und Innovation. Unsere Entwürfe entstehen aus einer präzisen Auseinandersetzung mit Ort und Bestand. Die Vergangenheit begreifen wir dabei nicht als statische Referenz, sondern als Ressource, die wir mit zeitgenössischen Anforderungen weiterentwickeln. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Bauen im Bestand. Wir sehen in vorhandenen Strukturen ein großes Potenzial und entwickeln durch Transformation und Weiterbauen nachhaltige Lösungen. Ziel ist es, den Charakter eines Ortes zu bewahren und zugleich neue räumliche Qualitäten zu schaffen. Materialität ist dabei ein zentrales Entwurfsinstrument und prägt unsere klare Formensprache. Unsere Architektur folgt dem Prinzip der Einfachheit und konzentriert sich auf das Wesentliche, um robuste und langlebige Lösungen zu entwickeln.

Das Büro von Studio Duktus in Berlin-Neukölln
In einem kleinen Wäldchen in München entsteht ein Rückzugsort inmitten der Natur. Das Schattenspiel des Blätterdachs lässt sich sowohl auf der umlaufenden Terrasse als auch im dreiseitig verglasten Innenraum beobachten. Das Teehaus schwebt sanft über der Vegetation, nur vier Stützen berühren den Waldboden. Die Holzkonstruktion ist an einer Seite als Sichtschutz geschlossen. Eine lineare Beleuchtung folgt dem Grundriss und erzeugt eine diffuse Lichtstimmung. Das vergraute Schindeldach verbindet japanischen Ursprung mit lokalem Handwerk.
Im Jahre 1933 wurde die Halle zur Trocknung von Hopfen errichtet. Drei Geschosse boten ideale Bedingungen, um Hopfendolden zu darren, über mehrere Stockwerke aufzuhäufen und anschließend zu pressen. Heute bietet sie Raum für Gastronomie, Veranstaltungen, Museumsshop und Seminare. Das Innenraumkonzept verbindet die sichtbare Fachwerkkonstruktion mit zeitgemäßen Elementen und gliedert die Fläche durch Holz, Metall und Keramik.
Wo früher Skatturniere in dunkel getäfelten Räumen stattfanden, wird heute in lichtdurchfluteten Räumen kreativ gearbeitet. Die kleinteilige Raumaufteilung wurde geöffnet und die mäanderartige Tragstruktur aus rauem Beton freigelegt und inszeniert. Beton, Holz und Sichtinstallationen prägen die Büroräume. Bodentiefe Fenster schaffen Bezug zum Stadtraum. Auf ca. 300 m² entstehen flexible Arbeitsplätze. Ein Umlauf verbindet Foyer, Büro-, Besprechungs- und Kreativräume. Der zentrale Sanitärbereich ist vom Foyer erschlossen; schwarze Einbauten und sichtbare Leitungen prägen die urbane Atmosphäre.
Studio Duktus
Barthen Buser Architekten PartGmbB
Mariendorfer Weg 4
12051 Berlin
mail@studioduktus.de
www.studioduktus.de
www.instagram.com/studioduktus/
Johanna Barthen, Thomas Buser
2018