

Wir verstehen den Raum in erster Linie als Lebensraum.
Erst in Resonanz mit dem Menschen weitet er sich, beginnt zu klingen und erfüllt seine Bestimmung.
In unserer Arbeit räumen wir dem sorgsamen Umgang mit notwendigen Ressourcen, der Unterstützung sozial fairer Geschäftsmodelle und einem achtsamen Miteinander einen großen Stellenwert ein. Wir entwickeln mit Leidenschaft Objekte, Wohnhäuser, Geschäfts- und Bürobauten, Bildungs- und Kulturstätten, die berühren. Zuerst stellen wir den Kern einer Aufgabenstellung frei und hinterfragen gewohnte Standards. Diese Essenz wird mit dem Auftraggeber diskutiert und mit dessen und eigenen Erinnerungen und Vorstellungen abgeglichen. Aus dieser Perspektive ergründen wir Vorgefundenes wie den Ort nach Kultur und Tradition. Mit Freude am Erfassen und Interpretieren entsteht in diesem Prozess die Form, das Objekt, der Raum. Die besondere Aufmerksamkeit für das handwerklich und präzise gestaltete Detail zeichnet unsere Projekte in der Umsetzung aus.

Unser Büro in der Gießerstraße in Leipzig
1912 eröffnete der Konsum-Verein Leipzig Plagwitz den "Josephkonsum" - ein Geschäftshaus in der Karl-Heine-Straße 46. Der Entwurf stammt vom Leipziger Architekten Emil Franz Hänsel. Zur Rettung des wertvollen aber auch verbastelten Bestandsgebäudes wurden ab 2018 verschiedene Nutzungs- und Umbauszenarien geplant und ausprobiert. Das Konzept stellt die ursprüngliche Offenheit der Verkaufsebenen und deren industrieller Charakter um einen gemeinsam genutzten Hof wieder her. Das Denkmal wurde nicht nur energetisch saniert, sondern beherbergt nun New-Work-Arbeitswelten, Werkstatt und Gastronomie.
Das Wohnquartier am Böllberger Weg in Halle (Saale) entstand aus einem gewonnenen Wettbewerb. Ausgangspunkt waren die besonderen Qualitäten des Areals: Topografie, Nähe zur Saaleaue und die unterschiedlichen Stimmungen der Teilräume. Daraus entwickelten sich 4 Haustypen mit insgesamt 163 Wohneinheiten – angelehnt an industrielle Typologien, mit flexiblen Wohn- und Arbeitsstrukturen sowie gemeinschaftlichen und privaten Freiräumen. Im zentralen Bereich schafft eine Blockrandbebauung mit mehreren Höfen urbane Dichte bei gleichzeitiger Durchlässigkeit.
Aus der besonderen Hanglage des Gartengrundstückes am Kirschberg entwickelt sich der Entwurf nach dem Splitt-Level-Prinzip bis in eine 5. Raum-Ebene der steilen Dachlandschaft. Dem Wunsch nach einem ökologisch nachhaltigem Wohnkonzept folgte die hybride Holzrahmenbauweise, das reduzierte Hüllvolumen sowie das gesamte Energiekonzept. Dachform, zentrale Anordnung der Zugänge und das schwarze Holzkleid lassen das Doppelhaus zu einem Mitglied in der heterogen gewachsenen Villennachbarschaft werden. Das Gebäude wurde in hybrider Holzrahmenbauweise errichtet und erreicht den Energiestandard KfW 70.
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Blässe Laser Architekten PartGmbB
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04229 Leipzig
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Stefan Blässe und Robert Laser
2011
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2016 - Best of Houzz Award 2016
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