neu im club
Michael Heim, Pietro Balp
Heim Balp Architekten Berlin
Goerz-Hub, Berlin, Foto: Luca Girardini
Michael Heim, Pietro Balp

Unser architektonischer Ansatz setzt auf reduzierte Eingriffe, die klar ablesbar bleiben.
So entstehen präzise, offene Räume, die Geschichte weiterschreiben statt sie zu überformen.

Über das Büro

Heim Balp Architekten wurden 2006 in Berlin von dem italienischen Architekten Pietro Balp und dem deutschen Architekten Michael Heim gegründet. Die Arbeit des Büros umfasst sowohl innerstädtische Verdichtung als auch die Umnutzung und Revitalisierung historischer sowie bestehender Bauten in unterschiedlichen europäischen Kontexten. Ziel ist es, lebenswerte urbane Räume für verschiedene Generationen zu schaffen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Weiterbauen im Bestand, Wohnungs-, Kultur- und Industriebauten sowie auf dem ländlichen Bauen. Der respektvolle Umgang mit dem Bestand prägt auch die Auseinandersetzung mit nachhaltigen Bauweisen wie Recycling und Reuse, innovativen Materialien und konstruktiven Lösungen, die jeweils auf den geografischen und kulturellen Kontext abgestimmt werden.

Ergänzt wird die Arbeit des Büros durch soziales Engagement, das architektonische Transformation mit sozialer Aktivierung verbindet.

Projektauswahl
Goerz-Hub, Berlin

Das Industrieareal aus den 1920er-Jahren im Berliner Stadtteil Zehlendorf wurde zu einem Innovationshub für universitätsnahe Unternehmen umgestaltet. Zwei bis drei zusätzliche Geschosse mit leichten Holz-Beton-Verbunddecken schaffen rund 5.000 m² neue Arbeitsfläche. Glasbausteinwände und reflektierende Edelstahlpaneele setzen die Aufstockung sichtbar vom Bestand ab.
Durch die Einbindung und Aufwertung der bestehenden Struktur konnte der historische Charakter des Standorts bewahrt werden. Gleichzeitig wurde der Komplex mit minimalem Ressourceneinsatz an heutige Anforderungen angepasst.

Industriegebäude aus den 1920er-Jahren mit Aufstockung von zwei bis drei Geschossen, Foto: Luca Girardini

Zwei bis drei zusätzliche Geschosse mit leichten Holz-Beton-Verbunddecken schaffen rund 5.000 m² neue Arbeitsfläche, Foto: Luca Girardini

Glasbausteinwände und reflektierende Edelstahlpaneele setzen die Aufstockung sichtbar vom Bestand ab, Foto: Luca Girardini

Leichte Holz-Beton-Verbunddecken ermöglichen die Aufstockung von bis zu drei Geschossen, Foto: Luca Girardini

Dachgeschoss der neuen Aufstockung, Foto: Luca Girardini

Nachtaufnahme, Foto: Luca Girardini

Haus am Milchberg, Kriebitzsch

Im Zentrum von Kriebitzsch transformiert das Projekt ein 150 Jahre altes Wirtschaftsgebäude zu einem klimaresilienten Projekt- und Seminarhaus. Im Sinne von Reuse und Recycling werden vorhandene Bauelemente konsequent wiederverwendet. Das Bestandsgebäude selbst wird als graue Energie verstanden.

An der Südseite ergänzt ein tiefer Laubengang das Gebäude, der die ortstypische Holzfachwerkarchitektur modern interpretiert.

Durch diesen gezielten architektonischen Eingriff wird aus einem unscheinbaren Stallgebäude ein identitätsstiftender Ort für das Dorf.

Im Zentrum von Kriebitzsch transformiert das Projekt ein 150 Jahre altes Wirtschaftsgebäude zu einem klimaresilienten Projekt- und Seminarhaus, Foto: Luca Girardini

Das Hauptdach als fünfte Fassade, Foto: Luca Girardini

Ein tiefer Laubengang ergänzt das Gebäude, der die ortstypische Holzfachwerkarchitektur modern interpretiert, Foto: Luca Girardini

Die ehemalige Stemme wird zum Veranstaltungsort, Foto: Luca Girardini

Großer Yoga- und Meditationsraum im Dachgeschoss, Foto: Luca Girardini

Loggia im Dachgeschoss, Foto: Luca Girardini

Lindower Straße 22, Berlin

Das Projekt in Berlin-Wedding umfasst die Umnutzung einer ehemaligen Tresorfabrik aus dem frühen 20. Jahrhundert in einen neuen kreativen Knotenpunkt mit Ateliers, Wohnungen und Ausstellungsflächen.

Auf insgesamt 5.000 Quadratmetern wurden die bestehenden Räume behutsam renoviert. Eingriffe in die bestehende Struktur blieben minimal, neue Elemente sind bewusst einfach und funktional. Erhaltenswerte Bauteile wurden bewahrt und Ergänzungen nur dort vorgenommen, wo unbedingt erforderlich. So entsteht ein außergewöhnlicher Ort, der Raum für Austausch und kreative Arbeit schafft.

Umnutzung einer ehemaligen Tresorfabrik in einen neuen kreativen Knotenpunkt, Foto: Francesca Iovene

Auf insgesamt 5.000 Quadratmetern wurden die bestehenden Räume behutsam renoviert, Foto: Francesca Iovene

Wohnung in ehemaliger Tresorfabrik, Foto: Francesca Iovene

Dachterrasse im aufgestockten Geschoss, Foto: Francesca Iovene

Heim Balp Architekten
Kontakt

Heim Balp Architekten
Lindower Straße 22
13347 Berlin
contact@heimbalp.com
heimbalp.com/

Inhaber

Michael Heim, Pietro Balp

Gründung

2006

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