

Ich glaube an die stille Kraft natürlicher Materialien. Ihre Echtheit schafft Räume, die nicht nur nachhaltig, sondern auch sinnlich und architektonisch wertvoll sind.
Unser Team von 10 MitarbeiterInnen ist auf nachhaltige Wohnungsbauprojekte spezialisiert. Die Sanierung von Bestandsgebäuden und Baudenkmälern gehört genauso zu unserem Portfolio wie der Neubau von individuellen Einfamilien- oder Mehrfamilienhäusern. Der Anspruch an eine regionale und nachhaltige Architektur ist fest mit der Bürogeschichte verbunden. Gegründet von Rainer Grotegut als einer der Ökobaupioniere in der Region in den 80er Jahren, wird die GmBH heute von Dirk und Melanie Hellings und Jan Schönborn geleitet.

Räume prägen das Leben und umgekehrt. Diese Wechswirkung fasziniert mich an der Architektur. Die Möglichkeit mit Material Atmosphäre zu erzeugen.
anfangs waren es Menschen aus anderen Fachdisziplinien. Die Auseinandersetzung mit dem Werk von Joseph Beuys, die Zusammenarbeit mit Matthias Schenk auf Schloss Freudenberg, meine bis heute regelmäßigen Besuche der Museumsinsel Hombroich mit den großartigen Bauten von Erwin Heerich. Im Studium und bis heute der inspirierende Austausch mit dem Kollegen Benedikt Stahl. Von den vielen MeisterInnen unserer Zunft hat mich die Architektur von Peter Zumthor besonders geprägt.
durch Hinterfragen der eigenen Arbeit, durch den konstruktiven Austausch mit KollegInnen und HandwerkerInnen und durch Zeit. Was gut werden soll, braucht Zeit.
wir müssen unsere Gebäude von der Stofflichkeit her neu denken. Was wir heute verarbeiten ist Teil der Welt von morgen. Darin liegt eine große Verantwortung. Die müssen wir uns bewusst machen. Das ist für mich die Bauwende.
die Stille Kraft in den kleinen Dingen. In der Natur, der Kunst, der Architektur. Scheinbar bekanntes immer wieder neu entdecken.
Als die Bauherrschaft mit ihrem Wunsch nach einem nachhaltigen Holzhaus zu uns kam, waren wir sofort begeistert. Die Idee, ein kompromisslos ökologisches Zuhause mit Weitblick zu realisieren, ließ uns nicht los.
Das Haus wurde fast vollständig in leimfreier Massivholzbauweise errichtet. Die tragenden und außenliegenden Wände bestehen aus 25 cm starkem Fichten-/Tannenholz, gefertigt vom Hersteller Thoma Holz 100.
Im Gegensatz zu konventionellen Einfamilienhäusern, die beim Bau 40–50 Tonnen CO₂ verursachen, speichert das Gebäude durch die massive Holzbauweise CO₂.
Zwei Häuser, viele Geschichten – und die Verantwortung, sie behutsam weiterzuerzählen. In der Bonner Nordstadt haben wir zwei Gründerzeithäuser saniert, deren bewegte Vergangenheit und besondere Baugeschichte mehr verlangten als eine bloße Modernisierung. Unser Ziel war es, Bestehendes zu bewahren, Neues klug zu ergänzen und Werte zu schaffen, die über den Moment hinaus Bestand haben. Statt auf schnelle Renovierungen setzten wir auf langlebige Materialien und handwerkliche Details – von Massivholztüren und originalgetreuen Holzfenstern bis zum Lehmputz für ein gutes Raumklima.
Der Godesberger Pavillon wurde Ende der 50er Jahre vom Stadtbauamt Bad Godesberg im Bauhausstil geplant und 1960 gebaut. Er war die Visitenkarte der damaligen Diplomatenstadt und erinnert an die Formensprache des Barcelona-Pavillons von Mies van der Rohe.
Wir haben das denkmalgeschützte Gebäude energetisch saniert und behutsam modernisiert. Die vorhandene Verglasung wurde ausgetauscht, Wärmedämmung und neue Gebäudetechnik eingebaut und ein barrierefreier Eingang hergestellt. Dazu haben wir Details entwickelt, die das historische Erscheinungsbild des Bauwerks in seiner Klarheit bewahrt haben.
Grotegut Architektur GmbH
Weiherstraße 6
53111 Bonn
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www.grotegut.de
Dirk Hellings, Jan Schönborn, Melanie Hellings
1986