

„Architektur zwischen Entwurf und Wirklichkeit.“
HÄCK | ARCHITEKTUR wurde vor 18 Jahren von Georg Häck gegründet und in den folgenden Jahren gemeinsam mit Susanna Häck weiterentwickelt. Seit 2024 führen beide das Büro als Doppelspitze. Gemeinsam mit einem Team von über 30 Mitarbeiter:innen realisiert das Büro Projekte vom Entwurf bis zur Umsetzung.
Ein Schwerpunkt liegt in der Verbindung von Entwurf und Baupraxis: Planung, Ausführungsdetail und Bauleitung werden bewusst im eigenen Haus geführt. Dadurch entstehen Gebäude, in denen gestalterische Idee und bauliche Realität eng miteinander verbunden bleiben.
Das Büro arbeitet im Neubau wie im Bestand. Besonders in der Auseinandersetzung mit Denkmal und bestehender Bausubstanz liegt ein wichtiger Fokus. Neue Eingriffe verstehen sich als präzise Weiterentwicklung des Vorgefundenen – zeitgemäß, aber zurückhaltend.
Im Neubau realisiert das Büro Projekte verschiedener Typologien – von Wohnungsbau über Schwimmbäder bis hin zu sakralen Räumen – stets entwickelt aus Ort, Nutzung und Kontext.

Alltag im Büro am ehemaligen Standort
Mich fasziniert, dass Architektur erst im Gebauten ihre Qualität zeigt. Eine Idee wird durch Material, Konstruktion, Nutzung und Zeit überprüft. Der Weg vom Entwurf zur gebauten Realität ist deshalb der eigentliche Kern unseres Berufs.
Meine Haltung ist weniger durch eine einzelne Person geprägt als durch die Auseinandersetzung mit gebauter Architektur. Besonders prägend ist für mich Architektur, die ihre Qualität nicht über spektakuläre Gesten definiert, sondern über Klarheit, Präzision und Selbstverständlichkeit im Kontext.
Qualität entsteht für uns durch die Verbindung von Entwurf und Umsetzung. Deshalb bearbeiten wir Projekte überwiegend in den Leistungsphasen 1–8 und führen Planung, Detail und Bauleitung im eigenen Büro. Entscheidungen werden dabei immer gestalterisch, konstruktiv und wirtschaftlich zugleich gedacht.
Der verantwortungsvolle Umgang mit dem Bestand wird eine der zentralen Aufgaben der Architektur bleiben. Ein großer Teil der zukünftigen Baukultur wird in der Weiterentwicklung vorhandener Gebäude liegen.
Inspiration entsteht für mich vor allem aus Orten, bestehenden Gebäuden und Materialien. Ebenso prägend ist die Zusammenarbeit im Planungs- und Bauprozess – Architektur entsteht immer im Dialog.
Im Kölner Stadtteil Hahnwald wird das freistehende Einfamilienhaus entlang der Straße innerhalb einer schützenden Einfriedung angeordnet. Zur Gartenseite öffnet sich die zunächst geschlossene Fassade mit großen Fensterfronten zur Gartenlandschaft. Hinter einer Holzfront verbirgt sich neben der Garage ein Autoaufzug, der die Tiefgarage mit fünf Stellplätzen erschließt. Eine Sichtachse im U-förmigen Grundriss sowie ein Atrium schaffen fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenraum und greifen den landschaftlichen Charakter des Hahnwalds auf.
Auf der Halbinsel Peloponnes im Süden Griechenlands entsteht mit Blick auf die Bucht von Navarino eine private Ferienimmobilie. Die Anlage besteht aus einem höher gelegenen Haupthaus und einem darunter liegenden Gästehaus. Beide Gebäude sind über eine großzügige Außenanlage mit Terrasse, Pool und Freitreppe verbunden und nutzen die Hanglage mit Südwestausrichtung für einen freien Blick auf die Bucht. Regionale Materialien und ortstypische Gestaltungsmerkmale prägen die Architektur, die traditionelle Bauweisen zeitgemäß interpretiert.
Georg Häck & Susanna Häck
2008