neu im club
Eva Reber
EVAREBER Architektur+Städtebau Dortmund
Lichtfuge Über Dach Foto: Daniel Sumesgutner
Eva Reber

Als Architekten fühlen und sehen wir Räume bevor sie existieren. Dabei nutzen wir unsere Raumerfahrungen und unsere Kenntnis über Proportion, Belichtung und Materialfügung.

Über das Büro

Mit dem Anspruch an die Nützlichkeit und Schönheit des Gebäudes verbinden wir eine konstruktiv sinnvolle Bauweise. Dieser Anspruch hat Tradition und so wurden bereits vor über 2000 Jahren von Vitruv drei Hauptanforderungen an die Architektur gestellt: Firmitas (Festigkeit), Utilitas (Nützlichkeit) und Venustas (Schönheit).
Wir versuchen die Bedeutung der Anforderungen im Entwurfsansatz herauszustellen und konsequent in der Materialwahl und Detailausbildung zu übersetzen.

Fragen an:
Welche Person hat Ihre architektonische Haltung geprägt?

Prof. Hans M. Sauter

Wie realisieren Sie Qualität in der Architektur?

Um die gewünschte Qualität in der Architektur umzusetzen führen wir unsere Entwurfsideen im Detail und auf der Baustelle fort.

Was sind für Sie derzeit die wichtigsten architektonischen Aufgaben?

Bauen im Bestand

Was inspiriert Sie?

Gebaute, gute Beispiele. Kunst als Denkanstoß und Grundlage unserer Arbeit.
Die Natur als unentbehrliche Kulisse und als Raumerfahrung.

Projektauswahl
Forum St. Pankratius in Iserlohn

Das Entwurfskonzept geht von einer Weiterführung der additiven Gebäudestruktur im vorgefunden Material des Backsteins aus und führt zu einer offenen, begehbaren Raumfolge von Wege- und Platzverbindungen. Dabei positioniert sich der Neubau neben die ehemalige Vikarie und bildet einen Zwischenraum als Wegeführung und Erschließung der dreiteiligen Gebäudekomposition. Vor dem Eingangsbereich weitet sich der Außenraum auf und bietet eine angenehme Platzsituation die sich zu einer offenen Terrasse mit Blick auf die St. Aloysius Kirche weiterführt.

Neubau Gemeindehaus der kath. Kirchengemeinde St. Aloysius

Der Gemeindesaal vis a vis der St. Aloysius Kirche

Gemeindesaal als flexibler Raum mit Lichtdecke

Umbau der denkmalgeschützten Vikarie

Gemeindezentrum Bladenhorst-Zion in Herne

Der Entwurf folgt dem Ansatz aus den 1950er Jahren mit einem neuen Gemeindehaus als Anbau. Die Umsetzung ist jedoch konsequenter und fügt ein verglastes Foyer zwischen Kirche und neuen, massiven Gemeinderäumen ein. Da das Foyer auch gleichzeitig Saal sein kann ergibt sich eine räumliche Überschneidung zwischen diesen beiden Nutzungsbereichen. Der Neubau spricht eine moderne zeitgemäße Sprache und bildet mit der Backsteinkirche, die 1955 von dem Architekten Kuschel gebaut wurde, ein Ensemble. Die Kirche wird mit einem Neubau ergänzt, der die klare Formensprache übernimmt.

Neubau Gemeindehaus der ev. Kirchengemeinde Bladenhorst-Zion

Foyer für die Zionskirche und das neue Gemeindehaus

Das neue Foyer

Gemeindehaus Hagen

Das neue Gemeindehaus bildet zusammen mit der Philipp-Nicolai-Kirche ein Ensemble, wobei die Wirkung und Dominanz der Kirche durch den straßenräumlichen Rücksprung des Gemeindehauses noch verstärkt wird. Das Gemeindehaus übernimmt die Gliederung der Strebepfeiler der Kirche. Diese Struktur wird in eine moderne Architektur transportiert und zu einer lebendigen Lichtfuge mit Sonnen- und Schattenspiel. In Ambivalenz zu den Jochen der Kirche teilen die Lichtfugen das Gemeindehaus in 5 Abschnitte, die sich durch das gesamte Gebäude ziehen und im Obergeschoss zwei Einschnitte ausbilden.

Das neue Gemeindehaus der ev. Melanchthon Kirchengemeinde

Die Lichtfuge in der Fassade

Die Lichtfuge im Dach

EVAREBER Architektur+Städtebau
Kontakt

EVAREBER Architektur + Städtebau, Liboristraße 16, 44143 Dortmund, e.reber@reber-architektur.de,
www.reber-architektur.de

Inhaber

Eva Reber

Gründung

2001

Auszeichnungen

BDA Auszeichnung guter Bauten 2014

BDA Anerkennung guter Bauten 2010

Vorbildliche Bauten NRW 2010

Ausstellungen

KünstlerinnenPreis NRW 2010 im Bereich Baukunst

Publikationen

alte und neue Kunst, Band 49

Moderner Sichtbeton im Dialog

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Neueste Berufungen